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SPD Tiefenbach/Ast

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25.07.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 99

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                       84184 Tiefenbach

 

Betr: „Keine Angst vor Inflation“ in der LZ vom 9.07.

 

Die letzten Jahre hatten wir keine Preissteigerungen mehr, teilweise war die Inflation sogar negativ. Was war da los? Die Inflationsängste von früher waren verflogen, keiner brauchte mehr die Entwertung seiner Geldanlagen fürchten. Nach der alten Theorie muss die Zentralbank durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation im Zaum halten. War die Preissteigerung zu hoch wurde die Geldmenge verknappt und die Zinsen dadurch erhöht                                                             ,

bis sich die Preisentwicklung wieder normalisiert hatte. Dies hat die letzten Jahre nicht mehr funktioniert. Bei sinkenden Preisen musste die Geldmenge größer werden, die europäische Zentralbank hat jahrelang Europa mit Geld geflutet, die Inflation blieb aber unten. Die Folgen des „billigen“ Geldes waren für den Anleger katastrophal:  Er bekam für sein angelegtes Geld keine Zinsen mehr, muss zwischenzeitlich sogar mit einem Negativzins rechnen. 0,5 Prozent verliert der Sparer jedes Jahr von seinem Guthaben bei manchen Banken. Viele Anleger sind deshalb auf Immobilien und Aktien ausgewichen, was sich in den horrenden Preissteigerungen bei Grund und Boden zeigt und unser DAX liegt schon knapp unter nie vorstellbaren 16000 Punkten. Diese Entwicklung war logisch, denn mit Mieten und Dividenden konnte man noch verdienen. Aktien wie Immobilien sind wegen der großen Nachfrage der letzten Jahre weit überbewertet. Ich hoffe deshalb, dass die aktuelle Inflationsrate weiter steigt und nicht wieder gegen Null geht, sodass wir dann wieder steigende Zinsen bekommen und uns so wieder den alten Zeiten annähern. Das Sparbuch muss wieder Zinsen bringen und die Märkte wieder eine normale Bewertung haben. Ich hätte nie geglaubt, dass wir uns mal Inflation wünschen werden. Warum die EZB die letzten Jahre mit ihrer Geldpolitik es nicht geschafft hat, ein für den Anleger befriedigendes Zinsniveau zu erreichen, müsste intensiv diskutiert und neue Modelle entwickelt werden.

 

07.04.2021 in Lokalpolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 98

 

Landshuter Zeitung/                                                         Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                         Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                          84184 Tiefenbach

 

Betr: Leserbrief „Es ist eine Schande“ in der LZ vom  31.03.

 

Es ist wirklich eine Schande, dass die Stadt Landshut einem Theater keine Chance gibt. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass die Hauptstadt von Niederbayern im alten Bernlochnerkomplex ein neues Theater plant und auch verwirklicht. Sowohl der Bürgermeister wie der gesamte Stadtrat gefallen sich in kleinen Streitereien über die Vergabe von Grundstücken oder wegen irgendwelchen Baumfällungen. Ideen zur Lösung der großen Probleme fehlen gänzlich und dies liegt an diesen Politikern, leider. Deshalb möchte ich einen Vorschlag machen, wie die Stadt aus ihrer desolaten finanziellen Lage kommen könnte, die ja ursächlich für das dauernde Gejammere ist. Wenn man von Ergolding nach Landshut fährt, weiß man nicht, wo die Stadtgrenze ist, wo Ergolding beginnt und Landshut aufhört, dasselbe gilt auch für Kumhausen. Warum macht keiner den Vorschlag, diese Verwaltungseinheiten zu einer zusammenzufassen? Dies hätte schon vor Jahren geschehen müssen, mir unerklärlich warum dies nicht gemacht wurde. Die Vorteile einer Zusammenlegung liegen doch auf der Hand: Allein die Einsparung in den Verwaltungen wäre gigantisch, die Synergieeffekte durch die Vergrößerung beim Einkauf etc. kämen allen zugute und nicht zuletzt könnten wir uns endlich ein schönes Theater im Bernlochner leisten. Im Gegensatz zu Landshut hat Ergolding viel Geld auf der hohen Kante und das wird durch die dort zufließenden Gewerbesteuereinnahmen jedes Jahr mehr. Landshut sieht aktuell nichts davon und ist auch deshalb in dieser finanziellen Notsituation. Gemeinden um Landshut herum schwimmen im Geld und der Stadt Landshut als unseren infrastrukturellen Mittelpunkt geht es miserabel. Jeder von uns ist doch auf die Stadt angewiesen. Warum diese Zusammenlegung mit all ihren Vorteilen noch von keinem vorgeschlagen wurde, weiß ich nicht. Zeitgemäß wäre es, in unserer immer vernetzteren Welt größere Einheiten zu schaffen. Die Wirtschaft macht es uns seit Jahren vor und nutzt durch Zusammenlegung weltweite Synergien. Die Politik verharrt jedoch nach wie vor in den alten, unbeweglichen Strukturen und diskutiert nicht mal neue profitablere Ansätze….die uns unter anderem ein schönes Theater im Bernlochner bringen könnten, da bin ich mir sicher.

 

05.03.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 97

 

Landshuter Zeitung/                                                                                               Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                                               Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                                                84184 Tiefenbach

 

Betr: „Seehofers Taschenspielertrick“ Kommentar in der LZ

 

In der Wohnungspolitik sind die gewünschten Ziele einfach zu definieren:

Bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen schaffen und gleichzeitig die Eigentumsquote erhöhen, d.h. den Anteil der deutschen Bevölkerung, der in eigenen vier Wänden wohnt, deutlich zu steigern. Gerade bei der Eigentumsquote liegt Deutschland im europäischen Vergleich ganz weit hinten. Blamabel für das reiche Land. Tatsächlich steigen die Mieten in den Städten und der Eigenwohnbau wird immer teurer. Beide Ziele hat unsere Regierung klar verfehlt, würde ich sagen. Schade, wie in vielen anderen Bereichen sind wir auch hier schon weit abgeschlagen. Ich halte es deshalb für eine Frechheit, wenn sich Herr Seehofer beim Wohngipfel für seine Leistungen im Wohnungsbau noch lobt und sogar mit falschen Zahlen operiert, was die ganze Sache noch schlimmer macht. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes kommentiert sarkastisch „auf dem Papier einer Baugenehmigung könne man nicht wohnen“. Tatsache ist, dass unter der Regierung von Frau Merkel die Anzahl der Sozialwohnungen von 4 Mio auf 1,1 Mio zurückgegangen ist und das ist meiner Meinung nach ein Desaster. Hier hätte eine vorausschauende Politik dafür sorgen müssen, unseren Bürgern mit kleineren Einkommen ausreichend bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen und nicht die Anzahl der Sozialwohnungen drastisch abzubauen. Hier haben wir ein  großes Problem, das die letzten Jahre komplett verschlafen wurde. Eine Wohnung am englischen Garten für 3000 € Nettomiete brauchen nur wenige, eine Sozialwohnung in München umso mehr. Ob Frau Merkel das wirklich bewegt, weiß ich nicht, gemacht hat sie die letzten Jahre gar nichts und dass sich ein Minister mit getürkten Zahlen feiern lässt, ist einfach nur traurig.

 

06.01.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 95

 

Landshuter Zeitung/                                                         Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                         Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                          84184 Tiefenbach

                                                                                      

Betr: „Zuwenig Impfdosen…“ und „Söder bremst Hoffnung auf Lockerung“

 

Viele in Bayern halten unseren Ministerpräsidenten für den Manager in der Coronakrise schlechthin. Herr Söder erklärt auch auf allen Kanälen, dass wir in Bayern schneller und besser sind als alle anderen Bundesländer. Leider drückt sich dieser Aktionismus nicht in niedrigeren Infektionszahlen aus. Ich habe da auch meine Zweifel, wenn ich mit meiner beschlagenen Brille durch die leere Altstadt tappe und mir dabei überlege, wer mich jetzt wohl anstecken könnte. Dass der Massenausbruch im Schlachthof dagegen  nicht zur sofortigen Schließung dieses geführt hat, beunruhigt mich schon, vor allem, wenn das Gesundheitsamt die Verantwortung dem Schlachthof übertragen hat. Die Hoffnung von uns allen, möglichst bald wieder frei zu sein, liegt doch im Impfstoff. Ich dachte bislang, sollte der Impfstoff mal zugelassen sein, dass dann so schnell wie möglich so viel wie möglich geimpft wird, um diese Pandemie zu besiegen. Hier habe ich mich anscheinend getäuscht, in allen Diskussionsrunden gab es keine Hinweise, wieviel Impfstoff wann und wo zur Verfügung steht, geschweige denn, wann wir aufgrund der allumfassenden Impfungen mit einem Rückgang der Infektionen rechnen können. Dies steht doch jetzt im Vordergrund. In England, in den USA wird seit Wochen geimpft, Israel muss schon ganz weit sein und unsere Impfzentren warten geduldig auf Impfstoffzuweisungen. Wo bleibt unser Manager Markus und sagt uns, wann endlich genügend Impfstoff bereit steht, er bremst nur die Hoffnung auf weitere Lockerungen. Es könnten schon tausende geimpft und entsprechend Leben gerettet sein. Dieses Totalversagen beunruhigt mich mehr, denn nur durch schnelles Impfen ist meines Erachtens eine Rückkehr zum normalen Leben möglich. Verbote auszusprechen ist einfach, etwas zu organisieren ist schwieriger. Ich dachte, wir in Bayern sind schneller als alle anderen, wie unser Ministerpräsident immer betont. Weit gefehlt, schade Herr Söder. Ich halte es im Übrigen für selbstverständlich, dass man sich impfen lässt und so seinen Beitrag zur Bekämpfung dieses Virus leistet. Hoffentlich haben wir bald eine Gelegenheit.

 

13.12.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 94

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: „Der Preis ist hoch“ in der LZ vom 27.11.20

 

Da streiten die Ministerpräsidenten stundenlang mit der Kanzlerin, ob man nun Masken auch im Freien aufsetzen soll und anschließend jagt eine Sondersendung über Corona im Fernsehen die andere. Dass einmal die Zahl der belegten Intensivbetten in Deutschland wichtiger sein wird als die Bundesligatabelle, hat von uns keiner vorhergesehen. In dieser zunehmend aggressiver werdenden Debatte fehlen neben der Toleranz für andere Meinungen, man ist nicht gleich rechtsradikal, wenn man Zweifel an den Rundumschlägen eines Markus Söders äußert, die positiven Auswirkungen der Coronazeit. Die Fahrradgeschäfte sind seit Monaten  ausverkauft, der Caravanbereich hat Umsätze wie noch nie und der Onlinehandel boomt in nie gekanntem Ausmaß. Die Paketdienste haben seit Monaten Weihnachtsverkehr und fahren an ihrer Kapazitätsgrenze. Dies alles dank Corona. Vielleicht könnte man diese Riesengewinne irgendwie umverteilen? Verlierer und mögliche Empfänger gibt es genug. Ganz große Gewinner in dieser Zeit sind auch die Virologen. Bislang wenig beachtet, bekommt ein Herr Drosten mittlerweile einen Bekanntheitsgrad, der selbst einen Lewandowski von Bayern München in den Schatten stellt. Der Politiker Lauterbach ist auch so ein Gewinnler. Weit abgehoben von seiner SPD schwebt er in den Fernsehrunden. Vielleicht erleben wir ihn noch, wie er für einen lebenserhaltenden Vitaminsaft im Fernsehen Werbung macht. Sein Marktwert liegt ja inzwischen weit über dem eines einfachen Bundestagsabgeordneten. Unsere Welt hat sich stark verschoben und ich wünschte mir etwas mehr Gelassenheit in der ganzen Diskussion. Dies würde die zunehmende Aggression mildern und die ganzen Einschränkungen erträglicher erscheinen lassen. Es wird wieder, da bin ich mir sicher und das hoffe ich bald.

 

01.11.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 93

 

Landshuter Zeitung/                                                                        Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: LZ „US-Präsident Trump verschärft Angriffe…“vom 19.10.20    

       

Nachdem bei uns in den Medien Tag und Nacht über Corona berichtet wird und auf dieser Welle einige Politiker zu Stars geworden sind, wie unser Söder oder der allen angstmachende Lauterbach, so gibt es noch andere Problembereiche, die mir mehr Sorge bereiten als dieser Grippevirus. In Amerika eskaliert gerade ein Wahlkampf, über den zu berichten viel wichtiger wäre als über Corona, da meines Erachtens sich hier gerade ein gesellschaftlicher Umbruch ereignet, der massiv auch unser Leben verändern wird. Wie ist es möglich, dass ein amerikanischer Präsident alles von sich geben darf, was ihm gerade einfällt und wenn es noch so ein Blödsinn ist und fast die Hälfte der Amerikaner stimmen ihm zu. Er bezeichnet seinen Konkurrenten als Kriminellen, der Verbrechen begangen hat und seine Wähler fordern daraufhin Biden einzusperren. Stellen wir uns mal vor, dies würde in Deutschland passieren: Ein Kanzlerkandidat der zur Wahlfälschung aufruft oder den SPD Kandidaten Scholz als Verbrecher bezeichnet und dann auch noch Applaus bekommt.

Unglaublich oder? Wie ist es möglich, dass in unserer heutigen Welt solche Exemplare wie Trump überhaupt akzeptiert werden. Angst macht mir, dass dieser Idiot das amerikanische Atomwaffenarsenal beherrscht. In vier Monaten läuft das Abkommen über die Interkontinentalraketen mit Russland aus. Wer wird die Verhandlungen über eine Verlängerung führen? Trump bestimmt nicht, der kann das gar nicht. Warum merkt der amerikanische Wähler nicht, in welcher Gefahr Amerika sich momentan befindet. Steht Amerika vor einem Bürgerkrieg, die kommenden Wochen werden dramatisch. Darüber müsste in den Medien deutlich und ausführlich berichtet werden. Diese Entwicklungen sind für uns dramatischer als es Corona jemals sein kann. Also meine Empfehlung, kauft kein Klopapier, sondern beobachtet den Wahlkampf in Amerika. Die Auswirkungen sind schlimmer und werden uns alle treffen.

 

14.08.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 92

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                       84184 Tiefenbach

 

Betr: Kommentar „Söder spielt auf Zeit“ in der LZ vom 03.08.

 

Söder ist in aller Munde, sitzt neben der Kanzlerin, in Berlin oder am Chiemsee und wird von allen bewundert. Die Umfragewerte sind gigantisch, die Wähler sind begeistert und Söder von sich selbst am allermeisten. Ich bin anscheinend einer der wenigen, der dieses Selbstloben und alles Besserwissen in jeder Talkrunde den Realitäten hier in Bayern gegenüberstellt und da sieht es doch sehr bedenklich aus. Einige wenige Beispiele sollen zeigen, dass wir in Bayern unter Herrn Söder nicht vorangekommen sind. Leider, ich würde mir das Gegenteil wünschen.

Bayern investiert laut Söder in die Digitalisierung Milliarden. Tatsache ist aber, dass selbst beim Münchner Flughafen auf der Autobahn ein Funkloch nach dem anderen kommt und das Telefonieren zur Peinlichkeit wird. Viele Bayern mussten in der Coronazeit zuhause bleiben, konnten aber von zuhause gar nicht arbeiten, weil ihr Homeoffice keine Internetverbindung hat. Was soll eine Warnapp, wenn sie viele Bereiche von Bayern gar nicht abdeckt. Wann das besser wird, sagt unser toller Ministerpräsident aber nicht. Wir sind  nicht in der Lage eine Stromleitung von Nord nach Süd zu verlegen, auch wenn sie kostenintensiv in die Erde gebuddelt wird und wir sind nicht in der Lage, Österreich den zukünftigen Zugang zum fast fertigen Brennertunnel zu zeigen. Wenn sich unser Herr Söder mal diesen Problemen annehmen würde, käme für Bayern wirklich etwas heraus. Ich verstehe nicht, warum so einfache Dinge in den Talkrunden nicht zur Sprache kommen. Wenn ich weiß, dass Erntehelfer bei uns in Bayern in Massenunterkünften zusammenleben, muss ich mich nicht wundern, dass wir in Mamming plötzlich eine Masseninfektion haben. Ich wusste vor Corona nicht, dass viele tausend Beschäftigte hier bei uns jährlich aus Bulgarien oder Rumänien als Billiglöhner kommen und wie sie bei uns leben, ein Herr Söder müsste dies aber schon gewusst haben. Am Starnberger See segeln durfte man nicht, aber in Container viele Arbeiter unterbringen schon.

 

 

 

28.06.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 91

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: Wasserstoff und speziell Kommentar „Hoffnungsenergieträger“ in der LZ vom 11.06.

 

Endlich soll Deutschland Wasserstoffland werden. Ein nationaler Wasserstoffrat soll die Politik beraten und wir werden laut Altmaier weltweit führend werden, als Ausrüster für die Welt aber auch als Produzenten. Das Bundeskabinett verabschiedet die Milliardenstrategie und der Bundesbürger ist mal wieder von unserer Regierung begeistert. Die Zeitungen sind voll des Lobes. Einige Anmerkungen von mir sollten uns doch zu denken geben: Schon vor einiger Zeit wollten wir in unserem Landkreis mit einer der höchsten Solarfelderdichte Wasserstoff herstellen. Nachdem fast zwei Drittel des Solarstroms hier bei uns nutzlos in die Erde geleitet werden, weil zum Zeitpunkt der Sonnenproduktion er einfach nicht gebraucht wird, wäre es sinnvoll über Elektrolyse diesen Strom zur Wasserstoffproduktion zu verwenden. Der Wasserstoff könnte dann als Speicher für spätere Nutzung verwendet werden. Eigentlich genial, denkt man. Gescheitert ist diese Idee aber an den bürokratischen Regeln hier in den Deutschland. Der nicht verwendbare Strom hätte uns 4 Cent pro kWh gekostet und der Solarbetreiber hätte verdient und die energieaufwändige Wasserstoffproduktion hätte sich für uns gelohnt. Der Haken dabei aber ist, dass zusätzlich 13 Cent pro kWh an den Netzbetreiber zu entrichten sind und damit wird alles zu teuer. Also geht der überflüssige Strom auch weiterhin ungenutzt in die Erde. Wie weit andere Länder im Wasserstoffbereich bereits sind, zeigt in Italien die Stadt Bozen. Dort fahren die Stadtbusse mit Wasserstoff und das schon seit 2013. Der Wasserstoff wird von der Stadt als „grüner“ Wasserstoff hergestellt, die Tankstelle ist am Bozener Autobahnkreuz. Umweltfreundlicher geht es nicht. Allein dieses Beispiel zeigt, dass wir uns wieder mal am Anfang einer tollen Entwicklung wähnen, andere Länder aber schon viel weiter sind und das seit Jahren.  Ein Besuch bei den Stadtbussen in Bozen würde ich Herrn Altmaier mit seinem neuen Wasserstoffrat als Erstes dringend empfehlen, die können dort von ihren Erfahrungen berichten. Und dann muss er nach Japan fahren, die haben auch schon lange ihren Schwerpunkt auf Wasserstoff gelegt und fahren mit Wasserstoffautos, die funktionieren. Wir sind, glaube ich, nicht vorndran, sondern schon ziemlich weit hinten.

 

15.10.2021 in Ratsfraktion von SPD Landkreis Landshut

Für ein modernes Wohn- und Ausbildungsambiente sorgen

 
Die SPD-Kreisräte im Wohnheim der Krankenpflege-Azubis in Vilsbiburg

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über Pflegeausbildung

 

10.10.2021 in Kreisvorstand von SPD Landkreis Landshut

Altbürgermeister Gerhard Babl feierte 75. Geburtstag

 
Jubilar Gerhard Babl (Mitte) im Kreis seiner politischen Weggefährten

Politische Weggefährten gratulieren

 

06.10.2021 in Kreistagsfraktion von SPD Landkreis Landshut

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über den geplanten Konverterstandort

 
Die SPD-Kreisräte mit den Vertretern der Bürger-Initiative in Niederaichbach

Niederaichbach. Kürzlich konnte die Interessengemeinschaft gegen den SüdOstLink die Mitglieder der SPD-Kreistagsfaktion mit ihrem Fraktionssprecher Peter Forstner, Landtagsabgeordneter Ruth Müller und stellvertretendem Landrat Sebastian Hutzenthaler in Niederaichbach willkommen heißen. Nach der Begrüßung durch den Gesprächsinitiator Sepp Zieglmaier informierte IG-Sprecher Herbert Wenk über den aktuellen Planungsstand zum SüdOstLink und zeigte die besondere Betroffenheit der Niederaichbacher Bürger auf.

 

30.09.2021 in Allgemein von SPD Landkreis Landshut

Wir trauern um Peter Barteit

 
Peter Barteit *1946 †2021

Die SPD im Landkreis Landshut trauert um Peter Barteit aus Vilsbiburg, der im Alter von 75 Jahren am 29.09.2021 verstorben ist.
 

 

19.09.2021 in Wahlen von SPD Landkreis Landshut

Klimaschutz und Landwirtschaft, Digitalisierung, Bildung und Mobilität gemeinsam denken

 
Wahlabschluss mit Bundestagskandidat Vincent Hogenkamp und MdEP Maria Noichl mit Gästen auf dem Wimmer-Hof in Steinbach

Wahlkampf-Abschluss der Landkreis-SPD mit Vincent Hogenkamp und Maria Noichl, MdEP auf dem Wimmer-Hof

 

15.09.2021 in Kreisvorstand von SPD Landkreis Landshut

Mit viel Rückenwind in die siebte Amtszeit

 
gf Kreis-Vorstand mit Bundestagskandidaten Vincent Hogenkamp und Stefan Werner und Wahlleiter Dr. Bernd Vilsmeier

Landkreis-SPD wählt Ruth Müller erneut zur Vorsitzenden – Peter Forstner, Sebastian Hutzenthaler und Sibylle Entwistle zu Stellvertretern gewählt

 

14.09.2021 in Kreisvorstand von SPD Landkreis Landshut

Das Team der Landkreis-SPD von 2021 - 2023

 
Gruppenbild der Kreisvorstandschaft bei der Neuwahl am 12.09.2021

Vorsitzende Ruth Müller, MdL (Pfeffenhausen), stellvertretende Vorsitzende Sebastian Hutzenthaler (Ergoldsbach), Bürgermeister Peter Forstner (Neufahrn) und Bürgermeisterin Sibylle Entwistle (Vilsbiburg), Kassiererin Kerstin Schanzer (Niederaichbach), Schriftführer Philipp Buchta (Ergolding) und Kim Seibert (Eching), Orga-Leiter Hans Seidl (Altdorf) und Rosa-Maria Schmidt (Rottenburg), Revisoren Martina Hesse-Hujber (Ohu-Ahrain) und Gerhard Babl (Velden), Seniorenbeauftragte Marianne Bontzol (Essenbach), Jugendvertreter Dominik Freitag-Wimmer (Rottenburg), Beisitzer Manuel Berger (Ergolding), Maximilian Ditmer (Eching), Christel Engelhard (Altdorf), Christine Erbinger (Hohenthann), Sabine Gröger (Buch a. E.) Martin Hujber (Ohu-Ahrain), Michael Koch (Velden), Josef Kollmannsberger (Bruckberg), Bianca Marklstorfer (Neufahrn), Pascal Padua (Altfraunhofen), Armin Reiseck (Wörth), Viola Ruis-Neugebauer (Essenbach), Matthias Saewe (Bruckberg), Ugur Sahin (Ergolding), Markus Schlichter (Bodenkirchen), Peter Schmid (Ergoldsbach), Andreas Stahl (Essenbach), Markus Stiller (Vilsheim), Alexander Tratzky (Altdorf), Gertrud Weiß (Essenbach), Georg Wild (Altdorf), Angelika Wimmer (Rottenburg). Kooptierte Mitglieder: Kreisrat Hans Sarcher (Vilsbiburg), Kreisrat Franz Göbl (Buch a. E.), 2. Bürgermeister Sigi Kaschel (Geisenhausen) und Altbürgermeister Arno Wolf (Pfeffenhausen). Ehrenvorsitzender seit 2012: Peter Barteit (Vilsbiburg).

 

 

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