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17.12.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 101

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: Zu den Beiträgen über den Regierungswechsel

 

Das waren noch Zeiten, als man die Stahlkanten an seine Holzbrettl selber schrauben konnte und Fangriemen den Skiverlust sicherten. Der Ostblock bedrohte uns damals in Europa und die Amerikaner sicherten uns vor den Russen. Heutzutage ist alles viel komplizierter geworden, die Medikamente kommen mittlerweile aus Indien, die Mikrochips aus Taiwan und die Futtermittel für unsere Landwirte aus dem fernen Südamerika.  Facebook und Instagramm beherrschen die öffentliche Meinung und das sekundenschnell und weltweit. Kontrolliert wird diese Meinungsmache von keinem und jeder darf jeden Schwachsinn ins Internet stellen. „Hätten wir zur damaligen Pockenimpfung schon Facebook gehabt, würden wir heute noch mit den Pocken kämpfen“ hat ein Hirschhausen  in einer der unzähligen Talkrunden treffend bemerkt. So haben sich die Zeiten gewaltig verändert und die neue Regierung steht vor riesigen Herausforderungen, erst langsam wird uns Deutschen klar, was die letzten Jahre versäumt wurde. Überall hakt es und Merkel hat mit ihrer Mannschaft die vergangenen Jahre schlicht verschlafen.  In allen Lebensbereichen brauchen wir Veränderungen. Von zusätzlichen Sozialwohnungen bis zu existenzsichernden Preisen für unsere Landwirte reicht die Palette. Es kann nicht sein, dass Lebensmittelkonzerne wie Danone sich dämlich verdienen und beim Landwirt bleibt nichts hängen, dass Wohnungskonzerne durch Luxussanierung Millionen machen und der Arbeiter die Miete nicht mehr bezahlen kann, dass Weltkonzerne wie Amazon oder Facebook bei uns auf ihre Gewinne keine Steuern zahlen und die Energiepreise sich bald verdoppelt haben. Egal was die neue Regierung macht, es muss jetzt wirklich was passieren. Die Zeiten haben sich zu stark verändert. Ich bin gespannt wie Scholz mit Lindner und den Grünen die Sache angehen. Es kann nur besser werden. Mit Merkel ist die letzten Jahre nichts passiert, leider.

 

 

14.11.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 100

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: Leitartikel in der LZ vom 05.11. „Der Optimismus siegt.“

 

Dass wir mit der klassischen Volkswirtschaftslehre die Entwicklung der letzten Jahre nicht mehr erklären können, beschreibt der Kommentar von Helmut Maier-Mannhart sehr deutlich. Die Geldpolitik der Zentralbanken sollte die Inflation steuern und früher war es so, dass das Preisniveau in einem Land wesentlich von der Geldmenge beeinflusst wurde. Bei zu hohen Preissteigerungen muss die Geldmenge  verknappt werden und die daraus resultierenden höheren Zinsen würden die Gesamtnachfrage so reduzieren, dass die Inflation geringer wird. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da gab es für Festgeld 13 % Zinsen und das Sparbuchgeld war gut verzinst. Seit Jahren gibt es für Geldanlagen keine Zinsen mehr und die Hypothekenzinsen liegen bei unter 1 %. Häuslebauer freuen sich und die Immobilienpreise steigen ins Unermessliche. Obwohl die Zentralbanken die Märkte seit Jahren mit Geld fluteten blieb die Inflation bei null Prozent.  Die alte Geldmengenpolitik funktionierte nicht mehr. Die zunehmende Globalisierung und das Umschwenken in asiatische Billigproduktionen waren mit ein wesentlicher Grund dafür und die folgenden moderaten Lohnentwicklungen bei uns ein zweiter. Auch die analoge Umstellung zum Digitalen spielte eine große Rolle. Jetzt haben wir plötzlich 5 % Inflation in den USA und bei uns schon über 4 %.  Corona  wäre schuld und die Lieferketten funktionierten nicht mehr. Die Energiepreise explodieren. Diese Inflation wäre aber nur vorübergehend wird von den Ökonomen behauptet und nächstes Jahr gingen die Preise wieder runter. Ich glaube das nicht, zu viele Faktoren erhöhen aktuell unsere Preise, die auch im kommenden Jahr noch ihre Wirkung haben. Auch die Löhne steigen inzwischen, weil bei uns zunehmend die Arbeitskräfte knapp werden und deshalb besser bezahlt werden. Ich erwarte deshalb von den Zentralbanken eine Geldmengenanpassung und eine Zinsanhebung. Wir müssen aus den Negativzinsen wieder rauskommen und Geldanlagen wieder positiv verzinsen. Dass dabei zwangsläufig etliche Immobilienkäufer mit steigenden Kreditzinsen in Notlage kommen werden und Immobilien unter Preisdruck geraten, wäre eine Folge, massive Rückgänge an den Aktienmärkten die andere. Dafür würde das Sparbuch wieder zu einer normalen Geldanlage. So hat jede wirtschaftliche  Veränderung Gewinner und Verlierer.

 

25.07.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 99

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                       84184 Tiefenbach

 

Betr: „Keine Angst vor Inflation“ in der LZ vom 9.07.

 

Die letzten Jahre hatten wir keine Preissteigerungen mehr, teilweise war die Inflation sogar negativ. Was war da los? Die Inflationsängste von früher waren verflogen, keiner brauchte mehr die Entwertung seiner Geldanlagen fürchten. Nach der alten Theorie muss die Zentralbank durch die Steuerung der Geldmenge die Inflation im Zaum halten. War die Preissteigerung zu hoch wurde die Geldmenge verknappt und die Zinsen dadurch erhöht                                                             ,

bis sich die Preisentwicklung wieder normalisiert hatte. Dies hat die letzten Jahre nicht mehr funktioniert. Bei sinkenden Preisen musste die Geldmenge größer werden, die europäische Zentralbank hat jahrelang Europa mit Geld geflutet, die Inflation blieb aber unten. Die Folgen des „billigen“ Geldes waren für den Anleger katastrophal:  Er bekam für sein angelegtes Geld keine Zinsen mehr, muss zwischenzeitlich sogar mit einem Negativzins rechnen. 0,5 Prozent verliert der Sparer jedes Jahr von seinem Guthaben bei manchen Banken. Viele Anleger sind deshalb auf Immobilien und Aktien ausgewichen, was sich in den horrenden Preissteigerungen bei Grund und Boden zeigt und unser DAX liegt schon knapp unter nie vorstellbaren 16000 Punkten. Diese Entwicklung war logisch, denn mit Mieten und Dividenden konnte man noch verdienen. Aktien wie Immobilien sind wegen der großen Nachfrage der letzten Jahre weit überbewertet. Ich hoffe deshalb, dass die aktuelle Inflationsrate weiter steigt und nicht wieder gegen Null geht, sodass wir dann wieder steigende Zinsen bekommen und uns so wieder den alten Zeiten annähern. Das Sparbuch muss wieder Zinsen bringen und die Märkte wieder eine normale Bewertung haben. Ich hätte nie geglaubt, dass wir uns mal Inflation wünschen werden. Warum die EZB die letzten Jahre mit ihrer Geldpolitik es nicht geschafft hat, ein für den Anleger befriedigendes Zinsniveau zu erreichen, müsste intensiv diskutiert und neue Modelle entwickelt werden.

 

07.04.2021 in Lokalpolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 98

 

Landshuter Zeitung/                                                         Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                         Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                          84184 Tiefenbach

 

Betr: Leserbrief „Es ist eine Schande“ in der LZ vom  31.03.

 

Es ist wirklich eine Schande, dass die Stadt Landshut einem Theater keine Chance gibt. Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass die Hauptstadt von Niederbayern im alten Bernlochnerkomplex ein neues Theater plant und auch verwirklicht. Sowohl der Bürgermeister wie der gesamte Stadtrat gefallen sich in kleinen Streitereien über die Vergabe von Grundstücken oder wegen irgendwelchen Baumfällungen. Ideen zur Lösung der großen Probleme fehlen gänzlich und dies liegt an diesen Politikern, leider. Deshalb möchte ich einen Vorschlag machen, wie die Stadt aus ihrer desolaten finanziellen Lage kommen könnte, die ja ursächlich für das dauernde Gejammere ist. Wenn man von Ergolding nach Landshut fährt, weiß man nicht, wo die Stadtgrenze ist, wo Ergolding beginnt und Landshut aufhört, dasselbe gilt auch für Kumhausen. Warum macht keiner den Vorschlag, diese Verwaltungseinheiten zu einer zusammenzufassen? Dies hätte schon vor Jahren geschehen müssen, mir unerklärlich warum dies nicht gemacht wurde. Die Vorteile einer Zusammenlegung liegen doch auf der Hand: Allein die Einsparung in den Verwaltungen wäre gigantisch, die Synergieeffekte durch die Vergrößerung beim Einkauf etc. kämen allen zugute und nicht zuletzt könnten wir uns endlich ein schönes Theater im Bernlochner leisten. Im Gegensatz zu Landshut hat Ergolding viel Geld auf der hohen Kante und das wird durch die dort zufließenden Gewerbesteuereinnahmen jedes Jahr mehr. Landshut sieht aktuell nichts davon und ist auch deshalb in dieser finanziellen Notsituation. Gemeinden um Landshut herum schwimmen im Geld und der Stadt Landshut als unseren infrastrukturellen Mittelpunkt geht es miserabel. Jeder von uns ist doch auf die Stadt angewiesen. Warum diese Zusammenlegung mit all ihren Vorteilen noch von keinem vorgeschlagen wurde, weiß ich nicht. Zeitgemäß wäre es, in unserer immer vernetzteren Welt größere Einheiten zu schaffen. Die Wirtschaft macht es uns seit Jahren vor und nutzt durch Zusammenlegung weltweite Synergien. Die Politik verharrt jedoch nach wie vor in den alten, unbeweglichen Strukturen und diskutiert nicht mal neue profitablere Ansätze….die uns unter anderem ein schönes Theater im Bernlochner bringen könnten, da bin ich mir sicher.

 

05.03.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 97

 

Landshuter Zeitung/                                                                                               Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                                               Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                                                84184 Tiefenbach

 

Betr: „Seehofers Taschenspielertrick“ Kommentar in der LZ

 

In der Wohnungspolitik sind die gewünschten Ziele einfach zu definieren:

Bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsgruppen schaffen und gleichzeitig die Eigentumsquote erhöhen, d.h. den Anteil der deutschen Bevölkerung, der in eigenen vier Wänden wohnt, deutlich zu steigern. Gerade bei der Eigentumsquote liegt Deutschland im europäischen Vergleich ganz weit hinten. Blamabel für das reiche Land. Tatsächlich steigen die Mieten in den Städten und der Eigenwohnbau wird immer teurer. Beide Ziele hat unsere Regierung klar verfehlt, würde ich sagen. Schade, wie in vielen anderen Bereichen sind wir auch hier schon weit abgeschlagen. Ich halte es deshalb für eine Frechheit, wenn sich Herr Seehofer beim Wohngipfel für seine Leistungen im Wohnungsbau noch lobt und sogar mit falschen Zahlen operiert, was die ganze Sache noch schlimmer macht. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes kommentiert sarkastisch „auf dem Papier einer Baugenehmigung könne man nicht wohnen“. Tatsache ist, dass unter der Regierung von Frau Merkel die Anzahl der Sozialwohnungen von 4 Mio auf 1,1 Mio zurückgegangen ist und das ist meiner Meinung nach ein Desaster. Hier hätte eine vorausschauende Politik dafür sorgen müssen, unseren Bürgern mit kleineren Einkommen ausreichend bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen und nicht die Anzahl der Sozialwohnungen drastisch abzubauen. Hier haben wir ein  großes Problem, das die letzten Jahre komplett verschlafen wurde. Eine Wohnung am englischen Garten für 3000 € Nettomiete brauchen nur wenige, eine Sozialwohnung in München umso mehr. Ob Frau Merkel das wirklich bewegt, weiß ich nicht, gemacht hat sie die letzten Jahre gar nichts und dass sich ein Minister mit getürkten Zahlen feiern lässt, ist einfach nur traurig.

 

06.01.2021 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 95

 

Landshuter Zeitung/                                                         Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                         Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                          84184 Tiefenbach

                                                                                      

Betr: „Zuwenig Impfdosen…“ und „Söder bremst Hoffnung auf Lockerung“

 

Viele in Bayern halten unseren Ministerpräsidenten für den Manager in der Coronakrise schlechthin. Herr Söder erklärt auch auf allen Kanälen, dass wir in Bayern schneller und besser sind als alle anderen Bundesländer. Leider drückt sich dieser Aktionismus nicht in niedrigeren Infektionszahlen aus. Ich habe da auch meine Zweifel, wenn ich mit meiner beschlagenen Brille durch die leere Altstadt tappe und mir dabei überlege, wer mich jetzt wohl anstecken könnte. Dass der Massenausbruch im Schlachthof dagegen  nicht zur sofortigen Schließung dieses geführt hat, beunruhigt mich schon, vor allem, wenn das Gesundheitsamt die Verantwortung dem Schlachthof übertragen hat. Die Hoffnung von uns allen, möglichst bald wieder frei zu sein, liegt doch im Impfstoff. Ich dachte bislang, sollte der Impfstoff mal zugelassen sein, dass dann so schnell wie möglich so viel wie möglich geimpft wird, um diese Pandemie zu besiegen. Hier habe ich mich anscheinend getäuscht, in allen Diskussionsrunden gab es keine Hinweise, wieviel Impfstoff wann und wo zur Verfügung steht, geschweige denn, wann wir aufgrund der allumfassenden Impfungen mit einem Rückgang der Infektionen rechnen können. Dies steht doch jetzt im Vordergrund. In England, in den USA wird seit Wochen geimpft, Israel muss schon ganz weit sein und unsere Impfzentren warten geduldig auf Impfstoffzuweisungen. Wo bleibt unser Manager Markus und sagt uns, wann endlich genügend Impfstoff bereit steht, er bremst nur die Hoffnung auf weitere Lockerungen. Es könnten schon tausende geimpft und entsprechend Leben gerettet sein. Dieses Totalversagen beunruhigt mich mehr, denn nur durch schnelles Impfen ist meines Erachtens eine Rückkehr zum normalen Leben möglich. Verbote auszusprechen ist einfach, etwas zu organisieren ist schwieriger. Ich dachte, wir in Bayern sind schneller als alle anderen, wie unser Ministerpräsident immer betont. Weit gefehlt, schade Herr Söder. Ich halte es im Übrigen für selbstverständlich, dass man sich impfen lässt und so seinen Beitrag zur Bekämpfung dieses Virus leistet. Hoffentlich haben wir bald eine Gelegenheit.

 

13.12.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 94

 

Landshuter Zeitung/                                                                       Alfred Wiesner

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Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: „Der Preis ist hoch“ in der LZ vom 27.11.20

 

Da streiten die Ministerpräsidenten stundenlang mit der Kanzlerin, ob man nun Masken auch im Freien aufsetzen soll und anschließend jagt eine Sondersendung über Corona im Fernsehen die andere. Dass einmal die Zahl der belegten Intensivbetten in Deutschland wichtiger sein wird als die Bundesligatabelle, hat von uns keiner vorhergesehen. In dieser zunehmend aggressiver werdenden Debatte fehlen neben der Toleranz für andere Meinungen, man ist nicht gleich rechtsradikal, wenn man Zweifel an den Rundumschlägen eines Markus Söders äußert, die positiven Auswirkungen der Coronazeit. Die Fahrradgeschäfte sind seit Monaten  ausverkauft, der Caravanbereich hat Umsätze wie noch nie und der Onlinehandel boomt in nie gekanntem Ausmaß. Die Paketdienste haben seit Monaten Weihnachtsverkehr und fahren an ihrer Kapazitätsgrenze. Dies alles dank Corona. Vielleicht könnte man diese Riesengewinne irgendwie umverteilen? Verlierer und mögliche Empfänger gibt es genug. Ganz große Gewinner in dieser Zeit sind auch die Virologen. Bislang wenig beachtet, bekommt ein Herr Drosten mittlerweile einen Bekanntheitsgrad, der selbst einen Lewandowski von Bayern München in den Schatten stellt. Der Politiker Lauterbach ist auch so ein Gewinnler. Weit abgehoben von seiner SPD schwebt er in den Fernsehrunden. Vielleicht erleben wir ihn noch, wie er für einen lebenserhaltenden Vitaminsaft im Fernsehen Werbung macht. Sein Marktwert liegt ja inzwischen weit über dem eines einfachen Bundestagsabgeordneten. Unsere Welt hat sich stark verschoben und ich wünschte mir etwas mehr Gelassenheit in der ganzen Diskussion. Dies würde die zunehmende Aggression mildern und die ganzen Einschränkungen erträglicher erscheinen lassen. Es wird wieder, da bin ich mir sicher und das hoffe ich bald.

 

01.11.2020 in Bundespolitik

Leserbrief von Alfred Wiesner Nr. 93

 

Landshuter Zeitung/                                                                        Alfred Wiesner

Straubinger Tagblatt                                                                       Am Holzacker 16

Leserbriefredaktion                                                                        84184 Tiefenbach

 

Betr: LZ „US-Präsident Trump verschärft Angriffe…“vom 19.10.20    

       

Nachdem bei uns in den Medien Tag und Nacht über Corona berichtet wird und auf dieser Welle einige Politiker zu Stars geworden sind, wie unser Söder oder der allen angstmachende Lauterbach, so gibt es noch andere Problembereiche, die mir mehr Sorge bereiten als dieser Grippevirus. In Amerika eskaliert gerade ein Wahlkampf, über den zu berichten viel wichtiger wäre als über Corona, da meines Erachtens sich hier gerade ein gesellschaftlicher Umbruch ereignet, der massiv auch unser Leben verändern wird. Wie ist es möglich, dass ein amerikanischer Präsident alles von sich geben darf, was ihm gerade einfällt und wenn es noch so ein Blödsinn ist und fast die Hälfte der Amerikaner stimmen ihm zu. Er bezeichnet seinen Konkurrenten als Kriminellen, der Verbrechen begangen hat und seine Wähler fordern daraufhin Biden einzusperren. Stellen wir uns mal vor, dies würde in Deutschland passieren: Ein Kanzlerkandidat der zur Wahlfälschung aufruft oder den SPD Kandidaten Scholz als Verbrecher bezeichnet und dann auch noch Applaus bekommt.

Unglaublich oder? Wie ist es möglich, dass in unserer heutigen Welt solche Exemplare wie Trump überhaupt akzeptiert werden. Angst macht mir, dass dieser Idiot das amerikanische Atomwaffenarsenal beherrscht. In vier Monaten läuft das Abkommen über die Interkontinentalraketen mit Russland aus. Wer wird die Verhandlungen über eine Verlängerung führen? Trump bestimmt nicht, der kann das gar nicht. Warum merkt der amerikanische Wähler nicht, in welcher Gefahr Amerika sich momentan befindet. Steht Amerika vor einem Bürgerkrieg, die kommenden Wochen werden dramatisch. Darüber müsste in den Medien deutlich und ausführlich berichtet werden. Diese Entwicklungen sind für uns dramatischer als es Corona jemals sein kann. Also meine Empfehlung, kauft kein Klopapier, sondern beobachtet den Wahlkampf in Amerika. Die Auswirkungen sind schlimmer und werden uns alle treffen.

 

29.12.2021 in Adventskalender von SPD Landkreis Landshut

Das Handwerk an der Energiewende beteiligen

 
SPD-PolitikerInnen im Austausch mit der Kaminkehrerinnung

SPD-PolitikerInnen besuchen Kaminkehrerinnung zum Jahreswechsel

 

30.11.2021 in Kreisvorstand von SPD Landkreis Landshut

Ampel-Koalition sorgt für positive Erwartungen bei der Landkreis-SPD

 

Kreisvorstandssitzung nach der Neuwahl beschäftigt sich mit Bundestagswahl und Landkreis-Jubiläum

 

29.11.2021 in Kreistagsfraktion von SPD Landkreis Landshut

Eine Erfolgsgeschichte, die weitergehen muss

 
MdL Ruth Müller mit Peter Forstner und Anja König im Gespräch beim Jugendsozialwerk

SPD-Politiker*innen besuchen Jugendsozialwerk Landshut

 

08.11.2021 in Adventskalender von SPD Landkreis Landshut

MVV-Beitritt - sinnvoll oder nur teuer?

 
KT Fraktion im Gespräch mit dem Busunternehmen Amberger

SPD-Kreisräte informieren sich zu Möglichkeiten der ÖPNV-Anbindung nach München und Regensburg

 

15.10.2021 in Ratsfraktion von SPD Landkreis Landshut

Für ein modernes Wohn- und Ausbildungsambiente sorgen

 
Die SPD-Kreisräte im Wohnheim der Krankenpflege-Azubis in Vilsbiburg

SPD-Kreistagsfraktion informiert sich über Pflegeausbildung

 

10.10.2021 in Kreisvorstand von SPD Landkreis Landshut

Altbürgermeister Gerhard Babl feierte 75. Geburtstag

 
Jubilar Gerhard Babl (Mitte) im Kreis seiner politischen Weggefährten

Politische Weggefährten gratulieren

 

 

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