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Meinung zu Fernsehbericht: "Das Dieseldesaster"

Presse

Meinung zu Fernsehbericht: ARD am 07. Januar  2019 „ Das Dieseldesaster“  21.45 Uhr

Der Beitrag beginnt mit einer Stellungnahme des Geschäftsführers der Umwelthilfe, in der er ganz stolz verkündet, dass in noch mehr Städten die Umwelthilfe Fahrverbote erwirken und damit Leben retten wird. Darauf antwortet ein Professor von der Klinik in Stuttgart, der dort als Lungenfacharzt arbeitet, dass dieser Zusammenhang Schwachsinn ist, da die Feinstaubbelastung in einer Innenstadt gar nichts  mit einer Zunahme der Sterblichkeit zu tun hätte. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm  wäre im Vergleich sehr niedrig, jeder Raucher atme das Tausendfache an Feinstaub täglich ein und dies über vierzig und mehr Jahre. Dieser Vergleich ist mehr als einleuchtend. Ihm sei auch keine wissenschaftliche Studie bekannt, in der bewiesen wurde, dass die Feinstaubkonzentration unmittelbar die Sterblichkeit beeinflusst.

Die kritische Messstation in Stuttgart wurde als nächstes gezeigt. Sie steht direkt an der Straße gut abgeschirmt nach hinten, sodass sich zwangsläufig eine höhere Konzentration von Abgasen bilden muss, weiter vorn und weiter hinten war der Messwert viel geringer. In einer Wohnung oberhalb dieser Straße ergab eine weitere Messung der Feinstaubkonzentration einen doppelt so hohen Wert wie unten an der Straße. Die Straße war also weniger gefährlich als die Wohnung? Der Grund für den höheren Wert war eine Gastherme, die das Warmwasser lieferte. Ganz komisch wurde es dann, als in dieser Wohnung Spaghetti gekocht wurden. Durch den Betrieb von zwei Gasplatten stieg die Belastung auf das Zehnfache an, auf über 800 Mikrogramm. Also raus aus der Wohnung auf die „hoch“ belastete Straße, dort muss es ja gesünder sein als am Herd beim Spaghettikochen, wo bleibt hier die Umwelthilfe, Verbot von Spaghetti oder gleich Verbot von Gasöfen…….

Als nach der Entstehung des Grenzwertes bei uns von 40 Mikrogramm gefragt wurde, gab es als einzige Antwort, dass dies ein Schätzwert wäre, den die Weltgesundheitsorganisation so vorgegeben hätte. Kurios ist, dass diesen Wert die USA nicht anerkennen. Es gab in diesem Bericht noch viele Beispiele, die unsere heutige Diskussion über Innenstadtfahrverbote ad absurdum führten. In Paderborn war bei einem Stadtmarathon die ganze Innenstadt für den Verkehr gesperrt und trotzdem ging die Feinstaubbelastung um kein Mikrogramm zurück?

Ich komme mir nach dieser Sendung gestern richtig verarscht vor. Wenn man sich vergegenwärtigt welch volkswirtschaftlichen Schaden das Handeln dieser „Umwelthilfe“ bisher angerichtet hat und wir beim Kochen oder Adventskranzanzünden wesentlich mehr Feinstaub einatmen als an der gefährlichen Landshuter Allee in München, dann frage ich mich warum wird dieser Blödsinn in den Medien nicht dargestellt und letztlich von der Politik abgestellt.

Alfred Wiesner

Am Holzacker 16

84184 Tiefenbach

 
 

 

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