SPD Tiefenbach/Ast

Medizinische Versorgung optimieren- Prävention fördern

Kreistagsfraktion

Die SPD-Kreistagsfraktion hat einen Antrag im Kreistag eingebracht, dass  Landkreis und Stadt Landshut gemeinsam einen Antrag auf Zulassung zur „Gesundheitsregion Plus“ beim Staatsministerium für Gesundheit und Pflege stellen. Zu Gast in der Fraktionssitzung der SPD-Kreisräte im Rathaus von Buch am Erlbach bei Bürgermeister Franz Göbl war die Stellvertretende Vorsitzende der Stadtratsfraktion und Bundestagskandidatin Anja König, um ein gemeinsames Vorgehen bei diesem Antrag abzustimmen.

Ziel des Konzeptes sollte sein, die medizinische Versorgung, vor allem auch auf dem Land, durch bessere Koordination und die Förderung regionaler Netzwerke zu optimieren, z.B. für Orte, wo kein Hausarzt mehr niedergelassen ist.  Dazu muss zunächst der Ist-Zustand festgestellt werden, um dann Defizite zu beheben oder Synergieeffekte zu nutzen.  An der Gesundheitsregion plus sollen Vertreterinnen und Vertreter aller Einrichtungen mitwirken, die vor Ort eine wesentliche Rolle bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention wahrnehmen.

„Der Freistaat Bayern fördert die Einrichtung der Gesundheitsregionen in Form einer Projektförderung mit bis zu 70% der förderfähigen Kosten“, informiert die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags tätig ist.

In einem Leitfaden zur Umsetzung der Gesundheitsregion plus wird die Einrichtung und Besetzung einer Geschäftsstelle zur professionellen Umsetzung empfohlen. Gefördert werden beispielsweise Projekte zur Förderung der Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten im ländlichen Raum, die ambulante Hospizarbeit oder auch innovative medizinische Versorgungskonzepte. „Gerade in unserer Region gibt es ein vielfältiges Angebot an Einrichtungen im Gesundheitsbereich“, so Müller. Gemeinsam mit den Mediziner, Krankenkassen, Selbsthilfegruppen, Vereinen und Verbänden können diese zu einem stabilen Gesundheitsnetzwerk verknüpft werden.

Seit der Einführung im Jahre 2015 stößt das Förderprogramm auf großes Interesse: Im Jahre 2015 entstanden die ersten 24 Gesundheitsregionen plus, bestehend aus 30 Landkreisen und kreisfreien Städten. Im Jahre 2016 sind weitere 9 Gesundheitsregionen plus entstanden.

In einem ersten Schritt, so fordert die SPD-Fraktion im Antrag, soll die Stadt Landshut von einer gemeinsamen Bewerbung überzeugt werden, um dann eine gemeinsame Bewerbung zu erarbeiten. „Ich bin mir sicher, dass sowohl im Landkreis wie in der Stadt Landshut, die Möglichkeit genutzt wird, mit geringem Eigenaufwand die gesundheitliche Versorgung und die Chancengleichheit der Stadt- und Landkreisbürger zu fördern und die Präventionsmaßnahmen zu koordinieren und zu optimieren,“ so die optimistische Einschätzung von Fraktionssprecher Sebastian Hutzenthaler.

 

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